Von den alltäglichen Gebrauchsgegenständen ist das BÜGELEISEN von seiner Form her eines der auffälligsten. Besonders die alten Exemplare aus dem 19.Jahrhundert sind begehrte Sammlerstücke und heute nur mehr sehr selten zu finden. Vor Jahrzehnten habe ich noch eines auf einem Antikmarkt in Rom ergattern können und es freut mich, es euch heute als gemaltes Bild präsentieren zu können. Immer, wenn ich es in meiner Vitrine betrachte, denke ich daran, welch unbekannte Italienerin es wohl in Besitz und ihren Händen gehabt hat, um damals ihre Kleidung und die ihrer Familie zu bügeln und zu glätten. Die Vorstellung zur damaligen Zeit den Haushalt ohne Elektrizität bewältigen zu müssen, ohne Kühlschrank, Staubsauger und elektrischer Herdplatte, erscheint mir sehr mühsam, und ich bin glücklich im 21. Jahrhundert leben zu dürfen, um mir all diese Mühsal der vergangenen Zeiten zu ersparen.
Gute Unterhaltung - euer Hugo von Pinselflink
About Hugo Heikenwaelder

Mein Gesamt-Werk umfaßt :
ca.300 Gemälde / Paintings
ca.200 Aquarelle / Watercolours
ca.1000 Zeichnungen / Drawings
NEU : WERKE 2025 < HIER klicken
NEU : WERKE 2024 < HIER klicken
KONTAKT
Hugo Heikenwaelder
Tel.: +43 676 433 44 33
Email : heikenwaelder@aon.at
Ein kleiner Teil meines WERKES ist in diesem BLOG zu sehen.
Danke für Ihr Interesse und Ihren Besuch.
Bügeleisen
Victoria
Um dem politischen Desaster der Gegenwart, der unerträglichen Kriegstreiberei und der gespaltenen Gesellschaft in Österreich und der EU zu entkommen, versetze ich mich gedanklich oft in erfreulichere Epochen, wie zum Bsp. der Pariser Belle Époque (1870 - 1914). Diese Epoche wird oft als goldene Ära der Kunst, Kultur und des gesellschaftlichen Fortschritts in Frankreich, insbesondere in Paris, beschrieben.
Mein heutiges Werk widme ich aber einer eleganten Dame aus dem Viktorianischen Zeitalter. Diese Periode umfaßt die Regierungszeit der englischen Königin Victoria (1837 - 1901). Diese Epoche war geprägt von industriellem Fortschritt, sozialen Reformen, kultureller Blüte und imperialer Expansion des Britischen Empires.
In der Damenmode jener Zeit lag die Betonung auf einer schmalen Taille, die durch Korsetts, breite Schultern, Puffärmel und ausladende Röcke gestützt wurde. Tageskleider hatten hohe Halsausschnitte und lange Ärmel, Abendkleider waren schulterfrei. Die Röcke waren glockenförmig und wurden später durch die Einführung der Krinoline noch voluminöser. Die Krinoline ist ein Käfig aus Stahlreifen, und macht Röcke extrem voluminös, was die Bewegung einschränkt. Kleider hatten oft eine runde, kuppelförmige Silhouette. Die Accessoires im Viktorianischen Zeitalter waren hauptsächlich Hauben (Bonnets), Handschuhe, Fächer, Schals und Schmuck.

